Rathaus wird fit für die Zukunft

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Ab dem 10. August 2026 beginnt in einem dritten Bauabschnitt im Rathaus eine umfassende Modernisierung. Das Besondere dabei: Der Bürgerservice bleibt während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt bestehen.

Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich in den kommenden rund zwei Monaten zwar auf kleinere Umwege, zeitweise mehr Lärm und Staub einstellen. Am Ende steht jedoch ein Rathaus, das moderner, sicherer, barrierefreier und energieeffizienter ist – und damit bestens für die Zukunft gerüstet.

Ein freundlicher Empfang beginnt bereits am Eingang

Schon beim Betreten des Rathauses wird sich der Wandel zeigen. Der Eingangsbereich erhält ein modernes, helles Erscheinungsbild und wirkt künftig deutlich offener. Eine klare Raumstruktur schafft mehr Übersicht und macht die Orientierung leichter. Neue Funktionswände bieten Platz für Informationsmaterial und aktuelle Hinweise. Ein digitaler Informationsbildschirm unterstützt Besucherinnen und Besucher dabei, schnell den richtigen Ansprechpartner oder das gewünschte Büro zu finden.

Auch die Haupt- und Nebeneingangstüren werden vollständig erneuert. Sie erfüllen künftig die aktuellen Anforderungen an den Einbruchschutz und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit im Gebäude.

Mehr Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen

Die Modernisierung beschränkt sich nicht auf das Erdgeschoss. Auch das erste und zweite Obergeschoss werden umfassend aufgewertet. Eine neue Brandmeldeanlage verbessert künftig den Schutz aller Besucherinnen, Besucher und Beschäftigten. Gleichzeitig sorgt eine moderne LED-Beleuchtung in allen Etagen für ein helleres, angenehmeres Ambiente und einen deutlich geringeren Energieverbrauch.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erneuerung der Decken. „Viele Bauteile sind inzwischen einfach in die Jahre gekommen“, erklärt Projektleiterin Tanja Laux aus dem Fachbereich 3. „Mit den neuen Decken schaffen wir die Grundlage für eine moderne Beleuchtung, verbessern die Raumakustik und sorgen für eine freundlichere Atmosphäre. Davon profitieren sowohl unsere Bürgerinnen und Bürger als auch unser Team im Rathaus.“

Direkt vor dem Büro der Zentrale entsteht außerdem ein moderner Vorraum. Natürliche Materialien, warme Farbtöne und eine klare Formensprache schaffen eine einladende Atmosphäre. Gleichzeitig hilft der neue Empfangsbereich dabei, Besucherinnen und Besucher besser zu leiten, Abläufe zu vereinfachen und den Service noch effizienter zu gestalten.

Nachhaltig investieren – Verantwortung übernehmen

Mit der Sanierung verfolgt die Gemeinde ein klares Ziel: Bestehende Gebäude erhalten und gleichzeitig zukunftsfähig machen. „Nachhaltigkeit beginnt für uns vor der eigenen Haustür“, betont Bürgermeister Helmut Harth. „Wir investieren bewusst in moderne Technik und bewahren gleichzeitig wertvolle Bausubstanz. Genau dazu ermutigen wir auch unsere Bürgerinnen und Bürger mit Hinweisen zu entsprechenden Förderprogrammen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, bei unseren eigenen Gebäuden mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Die aktuellen Arbeiten fügen sich nahtlos in die bereits umgesetzten Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen rund um das Rathaus ein. Bereits in den vergangenen Jahren wurde der Eingangsbereich außen neu gestaltet. Dabei standen die Wegeführung der Besucherinnen und Besucher sowie eine klare Trennung zwischen Fußgängerbereich und Straßenraum im Mittelpunkt.

Auch die Rathaustreppe erhielt ein modernes Gesicht. Neue Stützwände, Sitzgelegenheiten und eine ansprechende Begrünung werten den Eingangsbereich deutlich auf und laden zum Verweilen ein. Ebenso wurde die Außenanlage umfassend neugestaltet. Eine energieeffiziente Beleuchtung setzt das Rathaus und den Schneckenbrunnen wirkungsvoll in Szene. Die harmonisch abgestimmte Bepflanzung rund um den Bürgermeister-Jokobs-Platz und den Schneckenbrunnen verbindet die einzelnen Bereiche zu einem stimmigen Gesamtbild. Gleichzeitig steigert sie die Aufenthaltsqualität und trägt dazu bei, die biologische Vielfalt dauerhaft zu fördern.

Verständnis für die Bauzeit

Wo gebaut wird, lassen sich Einschränkungen leider nicht vollständig vermeiden. „Wir setzen alles daran, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, sagt Projektleiterin Tanja Laux. „Unser Ziel ist es, dass alle Besucherinnen und Besucher das Rathaus während der gesamten Bauzeit sicher erreichen können. Für Ihr Verständnis und Ihre Geduld bedanken wir uns bereits heute ganz herzlich.“

Wichtiger Hinweis: Ab dem 17. August 2026 ist das Rathaus ausschließlich über den barrierefreien Eingang vom Carl-Dewes-Platz her erreichbar.

Eine Investition, die allen zugutekommt

Mit der Modernisierung entwickelt sich das Rathaus Schritt für Schritt zu einem Ort, der den Anforderungen der Zukunft gerecht wird: sicher, modern, barrierefrei und einladend. Eine bessere Orientierung, zeitgemäße Technik und eine angenehme Atmosphäre kommen nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute, sondern vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, die das Rathaus täglich besuchen.

„Manchmal braucht Veränderung etwas Geduld“, sagt Bürgermeister Helmut Harth. „Doch am Ende entsteht ein Rathaus, das modernen Bürgerservice mit mehr Komfort, Nachhaltigkeit und Sicherheit verbindet. Bereits heute verfügen wir über hochwertige Bodenbeläge, Türen, Möbel u.a.  in allen Etagen und haben in eine leistungsfähige IT-Infrastruktur investiert. Hinzu kommen im Außenbereich die neue Fahrradabstellanlage, Elektroladestationen, ein Trinkwasserspender und ein touristischer Informationsbildschirm. Mit den jetzt beginnenden Arbeiten setzen wir diesen Weg konsequent fort.“ Im nächsten Jahr steht dann ein letzter Bauabschnitt an, mit einer energetischen Sanierung der Fenster, der Umrüstung der Telefonanlage sowie Hitzeschutzmaßnahmen im Dachgeschoss.