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 Rathaus Losheim

 Merziger Straße 3
 66679 Losheim am See

 Tel. 0 68 72 / 609 0
 Fax 0 68 72 / 609 180

 E-Mail: gemeinde(at)losheim.de

 Öffnungszeiten:

! Termine  nur nach telefonischer Vereinbarung möglich !

Mo.         8:30 - 13:00
 Di. - Do.  8:30 - 12:00
 Do.       14:00 - 18:00
 Fr.           7:30 - 12:00
 Sa.          9:00 - 12:00 - 1. Sa. im Monat (Bürgerbüro und Zentrale)

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AKTUELLE INFORMATIONEN DER GEMEINDE LOSHEIM AM SEE ZUM CORONA-VIRUS

Alle aktuellen Meldungen aus unserer Gemeinde zum Corona-Virus finden Sie zusammengefasst auf  dieser Seite!

pixabay.com


Perspektive statt Mini-Modelle

von links: Die Bürgermeisterkollegen Wolfgang Hübschen, Jochen Kuttler und Helmut Harth bei einem gemeinsamen Treffen vor den Corona-Beschränkungen

Die Bürgermeister von Losheim am See, Weiskirchen und Wadern fordern einen Kurswechsel in der Corona-Politik

 Es ist eine gute Sache, dass sich Merzig, Illingen und Eppelborn als Modellkommunen für eine Öffnungsstrategie in Sachen Corona anbieten. Aber das Angebot würde wohl jede Gemeinde, jede Stadt im Saarland unterbreiten, wenn sie denn auch nur den Hauch einer Chance sähe, damit die Endlosschleife zwischen striktem Lockdown und zaghaften Lockerungen zu durchbrechen. Die Bürgermeister der drei Hochwaldkommunen, Helmut Harth (Gemeinde Losheim am See), Wolfgang Hübschen (Gemeinde Weiskirchen) und Jochen Kuttler (Stadt Wadern) sind sich einig: „Modellversuche im Kleinen sind sicher eine gute Sache, aber angesichts der Grundstimmung im Land brauchen wir ein grundlegendes Umdenken in Sachen Corona-Bewältigung. Und zwar für das ganze Land.“ 

 

„Der erst verkündete und nun wieder abgesagte Oster-Shutdown ist nur ein Sinnbild für eine Politik, der es an einem mangelt: Verlässlichkeit.  Seit einem Jahr wird den Menschen gebetsmühlenartig Geduld gepredigt, aber im gleichen Atemzug geschieht kaum etwas, um die Situation für die Menschen erträglicher zu machen“, beklagen die Verwaltungschefs aus dem Hochwald. „Dabei gibt es sehr wohl Beispiele, wie man es besser machen kann“, sagt Helmut Harth und verweist auf die Vorbilder in Tübingen oder Roststock, wo eine Kombination aus cleverer Teststrategie und vorsichtiger Öffnung ein fast normales Leben möglich macht.

 

„Dieses Land steht vor riesigen Aufgaben, sagt Jochen Kuttler, Rathauschef in Wadern: „Wir kriegen sie aber nicht auf die Reihe, weil wir sie in vielen Fällen mit den Mitteln von vorgestern zu erledigen versuchen. Wir scheitern in Deutschland, weil wir in vielen Gesundheitsämtern mit Fax hantieren statt mit moderner EDV. Wir leisten uns eine Nicht-Digitalisierung auf allen Ebenen und vor allen Dingen leisten wir uns eine überbordende Bürokratie, die bislang weder eine anständige Corona-Warn-App noch eine Impfstrategie möglich macht. Wir stehen uns mit unserer Regelungswut, unseren unzähligen Vorschriften und Denkverboten so im Wege, dass Corona tatsächlich eine Endlosschleife werden könnte.“  

 

Das sieht auch Wolfgang Hübschen, der Bürgermeister der Gemeinde Weiskirchen ähnlich. Gerade und vor allem im Hinblick auf die zeitliche Komponente. „Man konnte den Leuten vielleicht in den ersten, drei vier Monaten der Krise vermitteln, dass erst eine Strategie zur Normalisierung der Lage erarbeitet werden muss. Doch spätestens mit Beginn der zweiten Welle im Herbst des vergangenen Jahres war wohl jedem klar, dass die Sommermonate 2020 zu allem möglichen genutzt worden sind, aber nicht zur ernsthaften Vorbereitung einer Strategie ‚Raus aus der Pandemie‘.“  

 

„Darüber kann man sich nun aufregen oder pauschal alle schelten, die für die aktuelle Entwicklung Verantwortung tragen. All das hilft aber nicht weiter und es ist auch nicht fair“, stellen die Bürgermeister von Losheim am See, Weiskirchen und Wadern gemeinsam fest. Sie fordern einen Paradigmenwechsel: „Aktuell haben wir zu wenig Tests und zu wenig Impfstoff. Das wird sich hoffentlich bald ändern“, erklärt Helmut Harth. „Aber selbst wenn beides in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, werden wir immer noch eine ganze Weile mit dem Virus leben müssen“, ergänzt Jochen Kuttler. „Und dafür brauchen wir eine Perspektive, ein Konzept“, schließt Wolfgang Hübschen den Kreis. 

 

Das Bürgermeister-Trio schlägt eine Kombination aus massiv ausgeweiteten Schnelltests, erheblich gesteigerten Impfangeboten in Verbindung mit den bereits vorhandenen und bewährten Schutzmaßnahmen vor. „So darf es beispielsweise keinen Zweifel daran geben, dass wir in wenigen Wochen die Luca-App flächendeckend zur Kontaktnachverfolgung einsetzen, dass es Testzentren an jeder Ecke gibt und die Hausärzte den Impfstoff massenweise unter die Menschen bringen werden“, skizziert Wolfgang Hübschen ein Szenario, das verlangt, dass bürokratische Bedenken endlich über Bord geworfen werden, dass entschlossen und vor allen Dingen beherzt gehandelt wird. 

 

„Unsere Dienstleister und Unternehmer, unsere Gastwirte und Restaurantbetreiber, unsere Einzelhändler und Handwerker, unsere Kulturtreibenden und Veranstalter… sie alle haben unter Beweis gestellt, dass sie durchaus in der Lage sind, über Hygienekonzepte ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten“, erklärt der Bürgermeister der Gemeinde Losheim am See, Helmut Harth. „Hier gab es keine Pandemietreiber und es wird sie auch in Zukunft nicht geben“, stimmt ihm der Bürgermeister der Nachbarkommune Wadern, Jochen Kuttler, zu: „Wenn unsere Betriebe nicht umgehend eine Perspektiv bekommen, dann ist die wirtschaftliche Katastrophe nicht mehr aufzuhalten. Gerade Selbstständige stehen nicht nur mit dem Rücken zur Wand, sie stehen faktisch in der Wand. Und wenn man dann noch sieht, in welchem Formalismus sich die so unbürokratisch ankündigte Auszahlung von Unterstützungsleistungen verlieren, dann muss man sich wirklich über die Leidensfähigkeit der Betroffenen wundern.“ 

 

Von daher unterstützen die Bürgermeister aus Losheim am See, aus Weiskirchen und Wadern die Forderungen der Verbände aller Wirtschafts- und Handelsbranchen, die sich für ein Ende der Dauerschleife zwischen Lockdown und Lockerungen einsetzen. „Die Geduld der Menschen ist am Ende, auch weil sie sehen, dass andere Länder mit weniger Bürokratie und mehr Pragmatismus längst das Corona-Hamsterrad hinter sich gelassen haben.“  

 

„Wir haben sicher nichts gegen Modellprojekte, wie sie Merzig, Illingen und Eppelborn nun vorgeschlagen haben, und wir beteiligen uns auch gern daran, wenn man uns denn lässt“, erklären die drei Bürgermeister: „Wir glauben aber trotzdem, dass das zu kurz gedacht ist. Sowohl die lokale Begrenzung ist ein Problem als auch die dramatische wirtschaftliche Lage etlicher Betriebe im gesamten Land.“ Die Forderung von Helmut Harth, Wolfgang Hübschen und Jochen Kuttler geht über lokale Modellversuche hinaus: „Wir brauchen eine Kombination von Test-Impf- und Öffnungsstrategie. Und Konzepte, die differenzieren zwischen ländlichen Regionen und Ballungsgebieten. Alles andere führt dazu, dass die ohnehin schon geringe Akzeptanz, die die aktuelle Corona-Politik mittlerweile hat, vollends verspielt wird. Und das kann niemand wirklich wollen.“


Kundentermine im Rathaus nach telefonischer Absprache möglich

Im Bürgerdienstleistungszentrum/ Rathaus können bis auf Weiteres nur nach telefonischer Absprache unter Tel. 06872 609-0 Kundentermine vereinbart werden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den einzelnen Fachbereichen erreichen Sie ebenfalls telefonisch, um konkrete Anliegen persönlich zu besprechen und Termine zu vereinbaren. Eine Telefonliste finden Sie auf dieser Webseite unter Rathaus >>Zuständigkeiten.


Bürgerbüro der Gemeinde Losheim am See wegen Systemumstellung geschlossen

Ab dem 19. März 2021 führt die Gemeinde Losheim am See ein neues Einwohnermeldeverfahren ein. Wegen dieser dringend notwendigen Systemumstellung können aus technischen Gründen bereits ab Montag, den 22. März, keine Ausweise (wenn dann nur ohne Fingerabdrücke) und Pässe beantragt werden. Sollte die Passausstellung dringend sein (Expressverfahren), ist in dieser Zeit die Antragstellung im Bürgerbüro Wadern, Marktplatz 13, 66687 Wadern, möglich. Zudem werden durch das Bürgerbüro in der Zeit von Mittwoch, den 24. März 2021, und Donnerstag, den 25. März 2021, keine Termine vergeben, da die erforderlichen Datenbanken und Programme nicht zur Verfügung stehen.

Für die Ausstellung von vorläufigen Pass- und Ausweisdokumenten in nachweisbar begründeten Einzelfällen ist in dieser Zeit, während der sonst üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros, ein Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 06872 609-155 eingerichtet.<

Ab Freitag, den 26. März 2021, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Bürgerinnen und Bürger da und es können wieder Termine vergeben werden. „Durch den Programmwechsel kann es allerdings auch an den Folgetagen zu Verzögerungen beim Bearbeiten der An- und Ummeldungen sowie beim Beantragen von Personalausweisen und Reisepässen kommen“, bittet Bürgermeister Helmut Harth um Verständnis. 


Corona-Schnelltestzentrum in Losheim am See seit 14. März in Betrieb

Seit Sonntag hat die Gemeinde Losheim am See ein landeseigenes Zentrum, an dem an sieben Tagen in der Woche Corona-Schnelltests durchgeführt werden. Eingerichtet wurde die Drive-In-Station auf dem Parkplatz an der Eisenbahnhalle im Zentrum von Losheim. Dort können ab sofort bis zu 960 Menschen pro Tag auf das Coronavirus getestet werden.

Das Testzentrum in Losheim ist eines von sechs Zentren, das vom Land betrieben wird. Durchgeführt werden hier Tests im Schnellverfahren (PoC-Antigen-Schnelltest) über einen Nasenabstrich. Bei einem positiven Ergebnis wird eine weitere Testung durch den Hausarzt durchgeführt, um den Befund zu bestätigen. Das neue Testzentrum hat bisher keine Auswirkung auf die vom Landkreis Merzig-Wadern betriebenen Einrichtungen in Nennig, Büschfeld und Merzig, heißt es von Seiten des Landkreises. Je nach Bedarf wird im April über die Fortführung dieser entschieden.

Bürgermeister Helmut Harth zeigt sich über die Standortwahl für das Corona-Schnelltestzentrum erfreut: „In Hinblick auf weitere Lockerungen, abhängig vom Verlauf des Infektionsgeschehens, sind regelmäßige Testungen für alle Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Grundvoraussetzung, um beispielsweise eine Wiedereröffnung der Gastronomie zu ermöglichen. Losheim am See bietet hierfür durch seine zentrale Lage im Hochwaldraum und die gute Infrastruktur ideale Voraussetzungen. Allerdings plädieren meine Bürgermeisterkollegen, die Landrätin und ich auch weiterhin für die Errichtung eines Impfzentrums im Landkreis Merzig-Wadern, um den Einwohnerinnen und Einwohnern im nördlichen Saarland lange Fahrtwege zu den derzeitigen Einrichtungen zu ersparen und so die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu fördern.“

Info zum Testzentrum in Losheim

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 13.30 bis 21.30 Uhr

Testungen sind laut Gesundheitsministerium mindestens einmal pro Woche für Menschen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland kostenlos.

Wichtig: Eine Vorab-Anmeldung ist über das Internetportal des Landes erforderlich unter: www.saarland.de/schnelltests 


Aktuelle Informationen zur Corona-Rechtverordnung

Der Landkreis Merzig-Wadern informiert auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.merzig-wadern.de/Verwaltung-Politik/Coronavirus-Infos-auf-einen-Blick/ zur derzeit gültigen Rechtsverordnung des Saarlandes im Zuge der Corona-Pandemie.

Die Verordnung sowie weitere Hinweise zum Nachlesen finden Sie auf der Corona-Sonderseite des Saarlandes unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.saarland.de/DE/portale/corona/service/rechtsverordnung-massnahmen


Einzugsermächtigung



Müllabfuhrtermine 2021

Hier finden Sie die neuen Termine:

Öffnet externen Link in neuem FensterAbfuhrtermine der Gemeinde Losheim am See

 

 


Losheimer Familienkarte


Verkehrsbefragung Losheim 2019 - Ergebnisse

Im Frühjahr 2019 führte die Gemeinde eine Bürgerbefragung zum Thema "Verkehr in Losheim am See" durch. Gefragt wurde nach der Installation von stationären Blitzern und Verkehrskontrollen. Darüber hinaus konnten Beschwerden und Verbesserungsvorschläge genannt werden. Insgesamt wurden 300 ausgefüllte Fragebögen abgegeben.

Leitet Herunterladen der Datei einErgebnisse hier

 

 



Nachtbus Jugendtaxi BOB im Hochwald

weitere Informationen Nachtbus    Jugendtaxi    SaarBOB


Mitfahrzentralen - Fahrgemeinschaften

Geld sparen, die Umwelt schonen - Saarland-Pendlerportal - Die neue kostenlose Kontaktbörse für Fahrgemeinschaften im Saarland

Link zu den anderen Portalen für Mitfahrgelegenheiten


"Losheim lebt Gesund" | Impulsgespräch zum Projektauftakt




SR-Beitrag "Losheim am See"


Pressemeldungen


03. März 2021 | Unsere Seegemeinde konnte beim Foto-Wettbewerb der VSE AG für...


18. Februar 2021 | Mit Online-Angeboten rund um Bewegung, Entspannung und Ernährung im Rahmen...


18. Februar 2021 | Dienstleister, Gastronomen und Künstler können sich noch bis 28. Februar...


18. Februar 2021 | Losheim am See engagiert sich im Rahmen der Initiative „Das Saarland lebt...


aktueller Stand Breitband-Versorgung Leitet Herunterladen der Datei einaktuell


Breitband - NGA-Netzausbau-Saar bis Ende 2018

Der Deutschen Telekom obliegt u.a. der Ausbau des Landkreises-Merzig-Wadern. In Losheim soll in den noch unterversorgten Gebieten bis spätestens Ende 2018 der Breitbandausbau mit Bandbreiten von mindetsens 50 MB/s fertig gestellt sein. Über den aktuellen Stand des Ausbaus der Telekom kann sich jederzeit auf der Öffnet externen Link in neuem Fensterfolgenden Seite informiert werden (nähere Infos).


Flüchtlingshilfe Losheim


Rechter Inhaltsbereich

AKTUELLE INFORMATIONEN DER GEMEINDE LOSHEIM AM SEE ZUM CORONA-VIRUS

Alle aktuellen Meldungen aus unserer Gemeinde zum Corona-Virus finden Sie zusammengefasst auf  dieser Seite!

pixabay.com


Perspektive statt Mini-Modelle

von links: Die Bürgermeisterkollegen Wolfgang Hübschen, Jochen Kuttler und Helmut Harth bei einem gemeinsamen Treffen vor den Corona-Beschränkungen

Die Bürgermeister von Losheim am See, Weiskirchen und Wadern fordern einen Kurswechsel in der Corona-Politik

 Es ist eine gute Sache, dass sich Merzig, Illingen und Eppelborn als Modellkommunen für eine Öffnungsstrategie in Sachen Corona anbieten. Aber das Angebot würde wohl jede Gemeinde, jede Stadt im Saarland unterbreiten, wenn sie denn auch nur den Hauch einer Chance sähe, damit die Endlosschleife zwischen striktem Lockdown und zaghaften Lockerungen zu durchbrechen. Die Bürgermeister der drei Hochwaldkommunen, Helmut Harth (Gemeinde Losheim am See), Wolfgang Hübschen (Gemeinde Weiskirchen) und Jochen Kuttler (Stadt Wadern) sind sich einig: „Modellversuche im Kleinen sind sicher eine gute Sache, aber angesichts der Grundstimmung im Land brauchen wir ein grundlegendes Umdenken in Sachen Corona-Bewältigung. Und zwar für das ganze Land.“ 

 

„Der erst verkündete und nun wieder abgesagte Oster-Shutdown ist nur ein Sinnbild für eine Politik, der es an einem mangelt: Verlässlichkeit.  Seit einem Jahr wird den Menschen gebetsmühlenartig Geduld gepredigt, aber im gleichen Atemzug geschieht kaum etwas, um die Situation für die Menschen erträglicher zu machen“, beklagen die Verwaltungschefs aus dem Hochwald. „Dabei gibt es sehr wohl Beispiele, wie man es besser machen kann“, sagt Helmut Harth und verweist auf die Vorbilder in Tübingen oder Roststock, wo eine Kombination aus cleverer Teststrategie und vorsichtiger Öffnung ein fast normales Leben möglich macht.

 

„Dieses Land steht vor riesigen Aufgaben, sagt Jochen Kuttler, Rathauschef in Wadern: „Wir kriegen sie aber nicht auf die Reihe, weil wir sie in vielen Fällen mit den Mitteln von vorgestern zu erledigen versuchen. Wir scheitern in Deutschland, weil wir in vielen Gesundheitsämtern mit Fax hantieren statt mit moderner EDV. Wir leisten uns eine Nicht-Digitalisierung auf allen Ebenen und vor allen Dingen leisten wir uns eine überbordende Bürokratie, die bislang weder eine anständige Corona-Warn-App noch eine Impfstrategie möglich macht. Wir stehen uns mit unserer Regelungswut, unseren unzähligen Vorschriften und Denkverboten so im Wege, dass Corona tatsächlich eine Endlosschleife werden könnte.“  

 

Das sieht auch Wolfgang Hübschen, der Bürgermeister der Gemeinde Weiskirchen ähnlich. Gerade und vor allem im Hinblick auf die zeitliche Komponente. „Man konnte den Leuten vielleicht in den ersten, drei vier Monaten der Krise vermitteln, dass erst eine Strategie zur Normalisierung der Lage erarbeitet werden muss. Doch spätestens mit Beginn der zweiten Welle im Herbst des vergangenen Jahres war wohl jedem klar, dass die Sommermonate 2020 zu allem möglichen genutzt worden sind, aber nicht zur ernsthaften Vorbereitung einer Strategie ‚Raus aus der Pandemie‘.“  

 

„Darüber kann man sich nun aufregen oder pauschal alle schelten, die für die aktuelle Entwicklung Verantwortung tragen. All das hilft aber nicht weiter und es ist auch nicht fair“, stellen die Bürgermeister von Losheim am See, Weiskirchen und Wadern gemeinsam fest. Sie fordern einen Paradigmenwechsel: „Aktuell haben wir zu wenig Tests und zu wenig Impfstoff. Das wird sich hoffentlich bald ändern“, erklärt Helmut Harth. „Aber selbst wenn beides in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, werden wir immer noch eine ganze Weile mit dem Virus leben müssen“, ergänzt Jochen Kuttler. „Und dafür brauchen wir eine Perspektive, ein Konzept“, schließt Wolfgang Hübschen den Kreis. 

 

Das Bürgermeister-Trio schlägt eine Kombination aus massiv ausgeweiteten Schnelltests, erheblich gesteigerten Impfangeboten in Verbindung mit den bereits vorhandenen und bewährten Schutzmaßnahmen vor. „So darf es beispielsweise keinen Zweifel daran geben, dass wir in wenigen Wochen die Luca-App flächendeckend zur Kontaktnachverfolgung einsetzen, dass es Testzentren an jeder Ecke gibt und die Hausärzte den Impfstoff massenweise unter die Menschen bringen werden“, skizziert Wolfgang Hübschen ein Szenario, das verlangt, dass bürokratische Bedenken endlich über Bord geworfen werden, dass entschlossen und vor allen Dingen beherzt gehandelt wird. 

 

„Unsere Dienstleister und Unternehmer, unsere Gastwirte und Restaurantbetreiber, unsere Einzelhändler und Handwerker, unsere Kulturtreibenden und Veranstalter… sie alle haben unter Beweis gestellt, dass sie durchaus in der Lage sind, über Hygienekonzepte ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten“, erklärt der Bürgermeister der Gemeinde Losheim am See, Helmut Harth. „Hier gab es keine Pandemietreiber und es wird sie auch in Zukunft nicht geben“, stimmt ihm der Bürgermeister der Nachbarkommune Wadern, Jochen Kuttler, zu: „Wenn unsere Betriebe nicht umgehend eine Perspektiv bekommen, dann ist die wirtschaftliche Katastrophe nicht mehr aufzuhalten. Gerade Selbstständige stehen nicht nur mit dem Rücken zur Wand, sie stehen faktisch in der Wand. Und wenn man dann noch sieht, in welchem Formalismus sich die so unbürokratisch ankündigte Auszahlung von Unterstützungsleistungen verlieren, dann muss man sich wirklich über die Leidensfähigkeit der Betroffenen wundern.“ 

 

Von daher unterstützen die Bürgermeister aus Losheim am See, aus Weiskirchen und Wadern die Forderungen der Verbände aller Wirtschafts- und Handelsbranchen, die sich für ein Ende der Dauerschleife zwischen Lockdown und Lockerungen einsetzen. „Die Geduld der Menschen ist am Ende, auch weil sie sehen, dass andere Länder mit weniger Bürokratie und mehr Pragmatismus längst das Corona-Hamsterrad hinter sich gelassen haben.“  

 

„Wir haben sicher nichts gegen Modellprojekte, wie sie Merzig, Illingen und Eppelborn nun vorgeschlagen haben, und wir beteiligen uns auch gern daran, wenn man uns denn lässt“, erklären die drei Bürgermeister: „Wir glauben aber trotzdem, dass das zu kurz gedacht ist. Sowohl die lokale Begrenzung ist ein Problem als auch die dramatische wirtschaftliche Lage etlicher Betriebe im gesamten Land.“ Die Forderung von Helmut Harth, Wolfgang Hübschen und Jochen Kuttler geht über lokale Modellversuche hinaus: „Wir brauchen eine Kombination von Test-Impf- und Öffnungsstrategie. Und Konzepte, die differenzieren zwischen ländlichen Regionen und Ballungsgebieten. Alles andere führt dazu, dass die ohnehin schon geringe Akzeptanz, die die aktuelle Corona-Politik mittlerweile hat, vollends verspielt wird. Und das kann niemand wirklich wollen.“


Kundentermine im Rathaus nach telefonischer Absprache möglich

Im Bürgerdienstleistungszentrum/ Rathaus können bis auf Weiteres nur nach telefonischer Absprache unter Tel. 06872 609-0 Kundentermine vereinbart werden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den einzelnen Fachbereichen erreichen Sie ebenfalls telefonisch, um konkrete Anliegen persönlich zu besprechen und Termine zu vereinbaren. Eine Telefonliste finden Sie auf dieser Webseite unter Rathaus >>Zuständigkeiten.


Bürgerbüro der Gemeinde Losheim am See wegen Systemumstellung geschlossen

Ab dem 19. März 2021 führt die Gemeinde Losheim am See ein neues Einwohnermeldeverfahren ein. Wegen dieser dringend notwendigen Systemumstellung können aus technischen Gründen bereits ab Montag, den 22. März, keine Ausweise (wenn dann nur ohne Fingerabdrücke) und Pässe beantragt werden. Sollte die Passausstellung dringend sein (Expressverfahren), ist in dieser Zeit die Antragstellung im Bürgerbüro Wadern, Marktplatz 13, 66687 Wadern, möglich. Zudem werden durch das Bürgerbüro in der Zeit von Mittwoch, den 24. März 2021, und Donnerstag, den 25. März 2021, keine Termine vergeben, da die erforderlichen Datenbanken und Programme nicht zur Verfügung stehen.

Für die Ausstellung von vorläufigen Pass- und Ausweisdokumenten in nachweisbar begründeten Einzelfällen ist in dieser Zeit, während der sonst üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros, ein Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 06872 609-155 eingerichtet.<

Ab Freitag, den 26. März 2021, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Bürgerinnen und Bürger da und es können wieder Termine vergeben werden. „Durch den Programmwechsel kann es allerdings auch an den Folgetagen zu Verzögerungen beim Bearbeiten der An- und Ummeldungen sowie beim Beantragen von Personalausweisen und Reisepässen kommen“, bittet Bürgermeister Helmut Harth um Verständnis. 


Corona-Schnelltestzentrum in Losheim am See seit 14. März in Betrieb

Seit Sonntag hat die Gemeinde Losheim am See ein landeseigenes Zentrum, an dem an sieben Tagen in der Woche Corona-Schnelltests durchgeführt werden. Eingerichtet wurde die Drive-In-Station auf dem Parkplatz an der Eisenbahnhalle im Zentrum von Losheim. Dort können ab sofort bis zu 960 Menschen pro Tag auf das Coronavirus getestet werden.

Das Testzentrum in Losheim ist eines von sechs Zentren, das vom Land betrieben wird. Durchgeführt werden hier Tests im Schnellverfahren (PoC-Antigen-Schnelltest) über einen Nasenabstrich. Bei einem positiven Ergebnis wird eine weitere Testung durch den Hausarzt durchgeführt, um den Befund zu bestätigen. Das neue Testzentrum hat bisher keine Auswirkung auf die vom Landkreis Merzig-Wadern betriebenen Einrichtungen in Nennig, Büschfeld und Merzig, heißt es von Seiten des Landkreises. Je nach Bedarf wird im April über die Fortführung dieser entschieden.

Bürgermeister Helmut Harth zeigt sich über die Standortwahl für das Corona-Schnelltestzentrum erfreut: „In Hinblick auf weitere Lockerungen, abhängig vom Verlauf des Infektionsgeschehens, sind regelmäßige Testungen für alle Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Grundvoraussetzung, um beispielsweise eine Wiedereröffnung der Gastronomie zu ermöglichen. Losheim am See bietet hierfür durch seine zentrale Lage im Hochwaldraum und die gute Infrastruktur ideale Voraussetzungen. Allerdings plädieren meine Bürgermeisterkollegen, die Landrätin und ich auch weiterhin für die Errichtung eines Impfzentrums im Landkreis Merzig-Wadern, um den Einwohnerinnen und Einwohnern im nördlichen Saarland lange Fahrtwege zu den derzeitigen Einrichtungen zu ersparen und so die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu fördern.“

Info zum Testzentrum in Losheim

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 13.30 bis 21.30 Uhr

Testungen sind laut Gesundheitsministerium mindestens einmal pro Woche für Menschen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland kostenlos.

Wichtig: Eine Vorab-Anmeldung ist über das Internetportal des Landes erforderlich unter: www.saarland.de/schnelltests 


Aktuelle Informationen zur Corona-Rechtverordnung

Der Landkreis Merzig-Wadern informiert auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.merzig-wadern.de/Verwaltung-Politik/Coronavirus-Infos-auf-einen-Blick/ zur derzeit gültigen Rechtsverordnung des Saarlandes im Zuge der Corona-Pandemie.

Die Verordnung sowie weitere Hinweise zum Nachlesen finden Sie auf der Corona-Sonderseite des Saarlandes unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.saarland.de/DE/portale/corona/service/rechtsverordnung-massnahmen


Einzugsermächtigung



Müllabfuhrtermine 2021

Hier finden Sie die neuen Termine:

Öffnet externen Link in neuem FensterAbfuhrtermine der Gemeinde Losheim am See

 

 


Losheimer Familienkarte


Verkehrsbefragung Losheim 2019 - Ergebnisse

Im Frühjahr 2019 führte die Gemeinde eine Bürgerbefragung zum Thema "Verkehr in Losheim am See" durch. Gefragt wurde nach der Installation von stationären Blitzern und Verkehrskontrollen. Darüber hinaus konnten Beschwerden und Verbesserungsvorschläge genannt werden. Insgesamt wurden 300 ausgefüllte Fragebögen abgegeben.

Leitet Herunterladen der Datei einErgebnisse hier

 

 



Nachtbus Jugendtaxi BOB im Hochwald

weitere Informationen Nachtbus    Jugendtaxi    SaarBOB


Mitfahrzentralen - Fahrgemeinschaften

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